Weihnachtsbaum-Tipps

Schnee auf WeihnachstbäumeDas Aussuchen des „richtigen“ Baumes ist eine Wissenschaft für sich und in vielen Familien fester Bestandteil der vorweihnachtlichen Rituale. „Nordmanntanne oder Blaufichte?“; „groß oder klein?“ in fast jeder Familie werden diese Fragen diskutiert.

Die Nordmanntanne mit ihren langen, tiefgrünen Nadeln, ist einer der schönsten Weihnachtsbäume und wird durch ihre dichte Erscheinung immer beliebter. Die dichten Nadeln machen das vorweihnachtliche Schmücken zu einem Spaß für die ganze Familie. Die Heimat der Nordmanntanne ist Russland und die Türkei. In den ersten 3 Jahren wächst die Nordmanntanne nur langsam. Anschließend setzt das Wachstum kräftig ein, und bildet einen pyramidenartigen Baum, mit gleicher Verzweigung. Die Nordmanntanne ist aber nicht nur ein wunderschöner Weihnachtsbaum, sie ist auch ein ausgezeichneter Grünschmucklieferant. Sie zeichnet sich durch eine langanhaltende Frische aus. Das Problem, der fallende Nadeln sollten in der Weihnachtszeit, der Vergangenheit angehören.

Die Nobilistanne ist der schönste Weihnachtsbaum. Sie sticht nicht. Die Farbe der Nadeln ist dunkelgrün bis silbergrau. Die Nadelhaltbarkeit ist noch besser als bei der Nordmanntanne. Sie ist ein Weihnachtsbaum, der jedem Anspruch gerecht wird und wird gerne als die Königin der Weihnachtsbäume bezeichnet.

Die Blaufichte war lange Zeit der häufigste Weihnachtsbaum, bevor sie von der Nordmanntanne abgelöst wurde. Fälschlicherweise wird sie oft als Edeltanne bezeichnet. Die Blaufichte bezaubert durch ihre schöne Färbung. Sie wächst gleichmäßig und etagenförmig, die starken Äste eignen sich auch für sehr schweren Baumschmuck. Die meist stahlblauen, manchmal auch leicht grünlichen Nadeln haben eine mittlere Haltbarkeit am Baum. Beim Schmücken sind Handschuhe empfehlenswert. Achtung: Kleinen Kindern können die stechenden Nadeln gefährlich werden.

Raiffeisen-Markt Praxis-Tipp:

  • Richtig gelagert bleibt der Weihnachtsbaum länger frisch. Wichtig ist, einen möglichst frischen Baum zu kaufen und diesen dann möglichst kühl zu lagern. Eine Abdeckung hilft gegen das Austrocknen des Baumes, damit er nicht schon vor Heiligabend seine Nadeln verliert. Sie schützt den Baum draußen vor Sonne und Wind.
  • Nach dem Kauf sollte man den Weihnachtsbaum sofort aus dem Transportnetz befreien (von unten nach oben). Dann können die Äste zurückfallen und ihre ursprüngliche Form annehmen.
  • Kürzen Sie den Baum mit einer Säge am Ende des Stamms etwas bevor sie ihn aufstellen, damit er besser Wasser aufnehmen kann.
  • Haben Sie den Baum im Wald selbst geschlagen, dann geben Sie ihm bitte Zeit, sich einige Tage zu akklimatisieren. Lassen Sie ihn kühl und feucht, aber geschützt draußen stehen, beispielsweise auf dem Balkon, im Garten, etc.
  • Sehr wichtig ist auch eine schonender Übergang von kalt zu warm. Am besten nicht sofort von draußen in das warme Zimmer stellen, sondern ihn erstmal in der Garage oder dem Keller temperieren lassen.
  • Lassen Sie den Baum im Weihnachtsbaumständer einen Tag lang an einem kühlen Platz stellen, damit er sich gut ausrichten kann.
  • Je wärmer es am Standort des Baumes ist, desto kürzer ist seine Lebensdauer. Den Weihnachtsbaum möglichst nicht in der Nähe eines Heizkörpers oder Kachelofens aufstellen.
  • Haben Sie sich für einen Baum im Topf entschieden, sollten Sie ihn nicht länger als zehn Tage im beheizten Raum aufstellen. Halten Sie ihn bitte mäßig feucht.
Durch die Nutzung dieser Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen... Akzeptieren